C,D

CALOTTE: Auch Capa (Cappa) = Kappe genannt. Meist gewölbter, verzierter Endteil bei geknüpften Perlketten sowie Stein- oder Kordelschnüren.

CALOTTEN FASSUNG: Fassungsart für Pendeloqueformen mit liegender und stehender Öse oder Collon, bei Farbsteinen und organischen Substanzen. Die Calotte wird entweder eingekittet oder mit einem Endstift „finiert“ und ist meistens glatt. Sie kann auch mehr oder weniger reich besetzt mit Granulationen, Diamanten (Brillanten) oder blinden Körnern vorkommen.

CAMÉE / KAMEE: Siehe auch EDELSTEINE/PERLEN/KAMEE-GEMME
Ein geschnittener oder gravierter Stein. Abgeleitet vom mittellat. Er ist mehrfarbig. Die häufigsten im Handel vorkommenden Caméen sind aus Achaten (Lagensteine) herausgeschnitten.

CANNETILLEN-TECHNIK: Eine Art der Filigrantechnik. Aus gezwirntem Edelmatall (meist Silber vergoldet) in Verbindung mit Steinen und Perlen hergestelltes Schmuckgerüst. Im Zeitalter des Biedermeier um 1830 sehr häufig verwendet. Die Goldarmut machte die Goldschmiede erfinderisch, denn mit wenig Metall konnte durch diese Technik ein großes Schmuckstück hergestellt werden. Auf ein aus Ranken und Bogen bestehendes Gerüst wurden bienenkorbartige Verzierungen (zum Teil aus kordiertem Draht), Blätter, Muscheln, Rosetten etc. aufgelötet. Kleine Teile bestanden aus Pressungen. Hergestellt wurde die Cannetillen-Technik immer in Handarbeit.

CARAT (ct): Siehe auch EDELSTEINE/PERLEN/DIAMANT/BEWERTUNG
Edelsteingewicht, 0,20 Gramm ist 1ct

CHATON & CHATONFASSUNG: Siehe auch F-FASSUNGEN
Eine aus der Zargenfassung konische Krappenfassung für ein- oder mehre Steine, mit mindestens vier Krappen. Fassungsart für Solitärringe und Karmosierungen.

DIAMANTIEREN: Maschinelles gravieren mittels spezieller Stahlschneidewerkzeuge, wobei hochglanzpolierte Flächenmuster entstehen, die einen diamantähnlichen Glanz zeigen. Zum Beispiel bei Armreifen, Manschettenknöpfen, Krawattenspangen, Ringen,  Anhängerfassungen etc. Zeitstil von zirka 1963 bis 1975. Wird auch als Diamantquaderung in der Architektur bezeichnet.

DORN: Auch „Seele“ genannt. Futtermaterial  (Messing oder Kupfer) zur Herstellung von hohlen Goldketten. Über den Dorn wird eine Goldschaniere gezogen, wobei diese nach dem Wickeln über einen Riegel oder Spindel und dem anschließenden Absägen mittels verdünnter Salpeter-säure entfernt wird. Es entsteht dadurch eine hohle Öse.

 

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