Diamantsynthesen

Vorsicht vor synthetischen Diamanten

DIAMANT SYNTHESEN / IMITATIONEN
Allgemeine Bezeichnung für farblose Edel-Schmuck-Synthesen und Kunststeine mit hoher Lichtbrechung und Brillanteffekt. Sie weden künstlich hergestellt und weisen die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften auf wie natürliche Edelsteine.

Die erste Diamantimitation war der Straß-Stein vom Straßburger Juwelier Georges Fréderic Stras (1701 bis 1773).

Im 18 Jh. Entstand das Diamantenzeitalter und somit auch die Imitationen für Diamanten. Mitte der 70er Jahre brachte der synthetische „Fianit“ später der „Cubik Zirkonia (KSZ)“ eine Verunsicherung am Diamantenmarkt.

MOISSANITEN
Die neueste Art der Diamantersatzsteine sind die „Moissanitten“. Die Betrugsrate nimmt ständig zu. Auch und gerade im Bereich Schmuck und Juwelen. Eines der häufigsten Betrugsmaschen ist der Verkauf von Diamanten-Imitationen, den sogenannten „Moissaniten“. Seit ca. 1997 sind diese im freien Handel erhältlich. Nur das geübte Auge des Fachmannes erkennt den Unterschied zwischen einem Diamanten und einer Synthese.

Moissanit wurde erstmals 1904 von Henri Moissan in einer Mineralprobe nachgewiesen. Chemisch auch als Carborundum bzw. Siliciumcarbid bekannt, ist ein vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Elemente.

Künstlich wird Siliciumcarbid seit vielen Jahren wegen seiner hohen Härte (9,25) in großem Maße als Schleifmittel (Karborund) produziert. Die Firma C3 Inc. in North Carolina hat es als erste geschafft schleifwürdige Kristalle zu produzieren.

 

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