Berühmte Diamanten


Der „Cullinan“, als Rohstein mit 3106 Karat der größte Diamant, der in der weltbekannten Premier Mine bei Pretoria in Südafrika gefunden wurde, erhielt seinen Namen nach Sir Cullinan, dem damaligen Präsidenten dieser Diamantmine. Nach seiner Spaltung teilte sich dieser Diamant in 9 große und 96 kleine Steine.

Als „Stern von Afrika“ gelangte der größte mit 530 Karat als birnenförmiger Zierstein in das englische Zepter, der zweitgrößte mit 317 Karat in die „Imperial State Crown“ und der dritte in die Krone der Königinmutter Queen Mary.

Der bekannteste unter den historischen Diamanten ist der „Koh i noor“ (Berg des Lichtes), der zu den Kronjuwelen eines indischen Radschas gehörte und 1852 mit 108 Karat der Zentralstein in der britischen Queen´s Krone (State Crown) wurde.

Der „Orlow“ oder „Amsterdamer Stein“, ein Prachtstück von grünlich blauschimmernder Farbe und 199 Karat, soll einmal eines der Augen der göttlichen Brahma-Statue im Tempel von Mysore (Indien) gewesen sein.
Er wurde nach dem Fürsten Orlow benannt und wurde als „Hausstein der Romanows“ in das goldene Zaren-Zepter eingearbeitet.

Von seltener Form und Farbe ist der „Großmogul“, der mit 280 Karat zu einer spitzkegeligen Rose geschliffen wurde. Der Stein gilt seit 1739 als erschwunden.
Kaiser Napoleon I. ließ sich den 140-karätigen „Regent“ in seinen Degenknauf einfassen, der jetzt im Louvre in Paris bewundert werden kann.

Auch der „Tiffany“, ein sattgelber Solitär von 128 Karat, wurde von dem berühmten Juwelier gleichen Namens aus der New Yorker Fifth Avenue erworben und hat heute noch dort seinen Platz.

Der sagenhaft blaue „Hope-Diamant“ von 44 Karat gelangte nach einer Odyssee in den Besitz des New Yorker „Diamanten-Königs“ Harry Winston, der ihn dem Smithsonian Institute in Washington vermachte.

Von hervorragender Qualität ist der „Schah“ mit 88 Karat, der ursprünglich als Zierstein den persischen Thron schmückte.
Ein selten schöner rosafarbiger Stein von 188 Karat ist das „Kreuz des Südens“.

Auch Russland konnte schon große Steinfunde melden, so einen 1980 in Sibirien entdeckten Stein von 342 Karat und den „Stern von Jakutien“ aus dem Ural mit 232 Karat.

 

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